22.07.2019

Zuschlag für das Hilgenfeld

Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften erhalten Zuschlag für das Hilgenfeld – Bezahlbarer und sicherer Wohnraum auf 6.300 m² Bruttogrundfläche.

Frankfurt, 22. Juli 2019 – Vier Wohnungsbaugenossenschaften aus der Kooperation Frankfurt hatten sich mit einem gemeinsamen Konzept um Bauplätze im Neubaugebiet Hilgenfeld beworben. Das Ergebnis steht nun fest: Im Konzeptverfahren, gemeinsam von der Stadt Frankfurt und der ABG Holding durchgeführt, konnten sich die Genossenschaften mit ihren Ideen für bezahlbares und sicheres Wohnen gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchsetzen.

Auf drei von fünf Baufeldern, die für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen vorgesehen sind, werden die Genossenschaften auf insgesamt 6.300 m² Bruttogrundfläche rund 60 Wohnungen im Erbbaurecht errichten. Auch wenn es noch einige Detailfragen mit den Partnern von Stadt und ABG zu klären gibt, bedeutet dieser Zuschlag einen Meilenstein für die Zukunft der Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften, auch im Hinblick auf zukünftige Projekte. Hierbei ist besonders erfreulich, dass auch die Politik die Rolle der Genossenschaften beim Bemühen um bezahlbaren Wohnraum für alle erkannt und entsprechend eingeordnet hat.

Kernpunkte des Konzepts für bezahlbaren und sicheren Wohnraum jetzt und in Zukunft sind:

  • Zukunftssichere und stabile Mieten durch fehlende Gewinnorientierung der Genossenschaften. Die Genossenschaften haben für das Hilgenfeld das Versprechen abgegeben, für die nächsten 15 Jahre auf Mieterhöhungen zu verzichten, solange die Mieten nicht mehr als 10 Prozent unter dem Mietspiegel liegen.
  • Langfristige Sicherheit durch lebenslanges Wohnrecht.
  • Soziales Miteinander, unterstützt durch Gemeinschaftsräume, Einrichtung eines zentralen Begegnungsbereichs für alle Altersgruppen, Kinderspielplatz und Ruhezonen sowie soziale Betreuung durch die AWO.
  • Nachbarschaftliche Unterstützung in Selbstverwaltung wie Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe, Einkaufsdienst für ältere Mitbürger, Beratungs- und Hilfsangebote z.B. für Behördengänge sowie Co-Working-Spaces.
  • Innovatives Mobilitätskonzept als mit Stadt und ABG abgestimmtes Teil eines Gesamtkonzepts für das Hilgenfeld. Dazu zählen attraktive ÖPNV-Angebote, Car- und Bike-Sharing-Angebote, Abstell- und Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, Förderung von Fahrgemeinschaften u.v.m.
  • Innovative Architektur mit eigenen Grundrissen für unterschiedliche Zielgruppen wie Senioren, Familien und Singles und der Einrichtung einer „Azubi-WG“ eigens für junge Menschen in Ausbildung. Neben modernen und zum Teil flexiblen Grundrissen werden auch hohe Sicherheitsstandards nach den Vorgaben des Gütesiegels „Sicher Wohnen in Hessen“ implementiert.

Für die Planung und Realisierung der Neubauten im Hilgenfeld konnte das renommierte Architektenbüro Turkali Architects sowie das Architekturbüro BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH gewonnen werden. Zahlreiche private und öffentliche Projekte des Teams um Zvonko Turkali haben Auszeichnungen und Preise erhalten. Das Büro zeichnete unter anderem verantwortlich für die Aufstockung der Falltorstraße, das Wohnen am Parlamentsplatz und an der Kennedyallee, das Mehrgenerationenquartier Frankenallee und für die Planung der Ökosiedlung in Friedrichsdorf. Zvonko Turkali ist zudem Preisrichter bei zahlreichen nationalen und internationalen Architekturwettbewerben.


Pressekontakt:

Bachinger GmbH
Wolfgang Exler-Bachinger
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